Radiologischer Ostergruß aus der Conradia

„Ich glaube, Röntgenstrahlen lassen die Menschen innehalten und genauer hinsehen, wofür sie sonst keine Zeit haben. Wenn wir uns alle mal die Zeit dazu nehmen würden, unter die Oberfläche zu sehen, könnten wir alle die Schönheit des Verborgenen entdecken.“ Dieses Zitat stammt von Nick Veasey, einem englischen Künstler, der sich auf die Fotografie mithilfe der Röntgentechnik spezialisiert hat. Er und andere Röntgen-Künstler haben einzigartige Kunstwerke geschaffen, zu denen auch dieser Osterhase und das Osternest gehören.

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Röntgenkunst_Eier

Zeit innezuhalten haben viele von uns in diesem Jahr, in dem das Osterfest in kleinerem Rahmen stattfinden wird. Wir wünschen Ihnen allen in

dieser außergewöhnlichen Osterzeit schöne Tage. Zumindest macht bei diesem wunderbaren Frühlingswetter die Ostereiersuche im heimischen Garten oder auf dem Balkon Spaß!

Herzlich grüßt Sie Ihr Team der Conradia Radiologie München

Neue Radiologen bei Conradia Dresden ab 1. April 2020

Wir stellen vor: Unsere neuen Radiologen in Dresden. Ab 1. April bekommt das Team Unterstützung von Dipl.-Med. Igor Kats und Dr. Peter Begoff. Dipl.-Med. Igor Kats kommt aus dem Badischen in die sächsische Landeshauptstadt. Dr. Peter Begoff dagegen hat es nicht weit: Bislang hat er eine Praxis für radiologische Diagnostik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden betrieben. Samt Arztsitz zieht er nun in die nahe gelegene Caspar-David-Friedrich-Straße nach Strehlen und freut sich auf einen neuen Wirkungskreis.

Dr. Peter Begoff
Dipl.-Med. Igor Kats

Conradia Radiologe klärt Todesursache einer Frau aus dem alten Ägypten mit auf

Im Rahmen einer interdisziplinären Wissenschaftskooperation zwischen den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und dem Musée National d’Histoire et d’Art Luxembourg wurde der Kopf einer ägyptischen Mumie analysiert. Dieser stammt aus der römischen Periode, ist also über 2.000 Jahre alt und gehörte zu einer Frau.

Bei der Analyse kamen verschiedenste Methoden zum Einsatz, unter anderem Computertomographie, eine moderne Schnittbild-Diagnostik. Die Wissenschaftler, zu deren Team der Conradia Radiologe Professor Dr. med. Thomas Henzler gehörte, konnten nicht nur das Alter der Frau aus der ägyptischen Oberschicht konkretisieren – sie war zwischen 25 und 35 Jahren alt. Die Computertomographie des Schädels zeigte außerdem zweifelsfrei, dass die Dame durch eine schwere Schädelverletzung ums Leben kam. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass man sich professionell bemühte, die schweren Verletzungen der Frau zu behandeln. Rund um die Wunde war ihr Haar abrasiert worden. Leider wohl vergeblich.

Die Ergebnisse des Wissenschaftlerteams wurden im Januar in einer renommierten anthropologischen Fachzeitschrift veröffentlicht. Professor Henzler hat die Sache große Freude gemacht: „Als Radiologen sind wir ja täglich mit Detektivarbeit beschäftigt, um herauszufinden, was unseren Patienten fehlt. Dass man mit den neuesten Techniken und Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen auch nach über 2.000 Jahren Licht ins Dunkle bringen kann, ist fantastisch.“

Todesursache einer Mumie
Ausschließliche Bildrechte: MNHA /TOM LUCAS

Was tun bei Rückenschmerzen? Tag der Rückengesundheit macht auf Volksleiden aufmerksam!

Achtsam durch den Tag – Rückenbelastung gesund meistern. Das ist das diesjährige Motto des 19. Tags der Rückengesundheit am 15. März. Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen verschiedener Ursachen und Ausprägungen. Manche Rückenprobleme verschwinden nach einer Zeit wieder, andere verstärken sich, machen den Alltag zur Plage und münden sogar in eine Operation. Dabei trifft es Jüngere wie Ältere, aktive Sportler wie Sportmuffel, Frauen wie Männer. Die Zahl der Rücken-OPs stieg laut einer Bertelsmann-Studie zwischen 2007 und 2015 um 71 Prozent auf 772.000 Operationen pro Jahr.

Effektiv Therapieren kann man dann, wenn ein exakter Befund vorliegt. Einen wichtigen Beitrag zur Diagnostik der sogenannten „Volkskrankheiten“, zu denen auch chronische Rückenschmerzen gehören, liefert die muskuloskelettale Radiologie (MSK).  Sie ist einer der umfassendsten Bereiche der Radiologie, nämlich die Bildgebung von Erkrankungen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Der ärztliche Leiter der Conradia München, Dr. Torsten Böhme, ist ein ausgewiesener Experte in diesem Gebiet, der von Profisportlern, Kollegen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie sowie den radiologischen Kollegen der Conradia-Gruppe bundesweit gerne kontaktiert wird zur Beantwortung relevanter Spezialfragen. Dr. Böhme arbeitet als medizinischer Fachgutachter und ist radiologischer Ansprechpartner im nationalen wie internationalen Profisport. Er betreut Patienten für Vereine der Fußballbundesliga, der Premier League, aber auch Olympiakaderathleten sowie Nationalkaderathleten aus den Bereichen Hockey, Eishockey, American Football und Judo.

Aufgrund seiner zusätzlichen Ausbildung im Bereich Sportmedizin, Prävention und Sportrehabilitation ist er in der Lage, in die rein radiologische Beurteilung auch die physiologischen und funktionellen Aspekte einfließen zu lassen. Er ist davon überzeugt : “Jahrelange Tätigkeit in der MSK Radiologie und die tägliche Erweiterung meines Wissens auf dem Boden der modernen radiologischen Technologien in einem Expertennetzwerk, das macht Expertise erst aus. Diese jeden Tag aufs Neue zu hinterfragen und mit Empathie direkt meinen Patienten zukommen zu lassen – das ist mein Anspruch an meine tägliche Arbeit – und meine Vorgehensweise bei der Diagnostik von Rückenbeschwerden!“

Übrigens bietet Conradia München seit Ende letzten Jahres mit MedMOVEMunich ein Zentrum für Bewegungsanalyse und Kräftigungstherapie an. Eine gute Möglichkeit, das Motto des diesjährigen Tags der Rückengesundheit umzusetzen.

Freie Termine – sofort verfügbar!

Freie Termine in der Conradia München

Sehr geehrte Patienten,

aus aktuellem Anlass haben wir unsere Kapazitäten für Sie erweitert und bieten Ihnen freie Termine sofort bzw. kurzfristig. Dadurch können wir Ihre Wartezeit bzw. Ihren Zeitaufwand insgesamt auf ein Minimum reduzieren.

Dies gilt für alle Standorte der Conradia in und um München, für alle Untersuchungen (MRT, CT etc.) und steht allen Patienten zur Verfügung!

Alle unsere Räume entsprechen erhöhten Hygienestandards und werden laufend antiviral behandelt und regelmässig desinfiziert. Wir nutzen explizit für Corona /Covid-19 ausgewiesen wirksame Desinfektionsmittel durchgehend über den Tag für alle Kontaktflächen.

Sehr gerne stehen wir Ihnen für Ihre kurzfristige Terminabsprache unter 089 52055-0 persönlich zur Verfügung.

Ihr Praxisteam der Conradia München

Wir gratulieren zum Weltfrauentag!

Am 8. März ist Weltfrauentag!

Allen unseren Patientinnen, Mitarbeiterinnen und Ärztinnen wünschen wir heute einen wundervollen Tag und alles Gute für Ihre Gesundheit!

marie curie
Marie Curie

Wir erinnern am heutigen Weltfrauentag an eine der bedeutendsten Wissenschaftlerinnen, Marie Curie (1867–1934). Die Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft lebte und wirkte in Frankreich. Für die Radiologie ist ihre Arbeit von unschätzbarem Wert: 1896 untersuchte sie die Strahlung von Uranverbindungen und prägte für diese das Wort „radioaktiv“. Sie entdeckte gemeinsam mit ihrem Ehemann die Elemente Polonium und Radium. Dafür wurde ihr 1903 anteilig der Nobelpreis für Physik und 1911 der Nobelpreis für Chemie verliehen und Marie Curie ist damit eine von nur zwei Personen, die Nobelpreise in unterschiedlichen Fachgebieten erhielten.

Nach ihr ist der Marie Curie Ring benannt, die höchste Auszeichnung der Deutschen Röntgengesellschaft für herausragende junge Wissenschaftler der Radiologie. Wir sind stolz, mit Prof. Dr. Thomas Henzler einen Träger dieses Preises in unserem Conradia Team zu haben.

Drehort Conradia

Daher hat das Praxisteam um PD Dr. Baur in Berlin Charlottenburg eingewilligt, bei den Dreharbeiten für einen Film zur Patientenaufklärung mitzuwirken. Das Video, das in Zusammenarbeit mit einer urologischen Fachpraxis entsteht, stellt die mpMRT zur gezielten Biopsie beim Prostatakarzinom vor. PD Dr. Baur ist selbst Spezialist auf diesem Gebiet und hat an der Charité dazu geforscht und seine Habilitationsschrift verfasst.

Die Dreharbeiten fanden am frühen Morgen des 12. Februar statt, um den Patientenbetrieb nicht zu stören. Das noch früher Aufstehen als sonst nahmen die Mitwirkenden in Kauf. Gar nicht müde saß beispielsweise die medizinisch technische Radiologie Assistentin (MTRA) Henriette Schaller im Cockpit des MRT.

Die Filmproduktionsfirma Star Healthcare Management aus Köln hat mitgeteilt, dass der Film in Kürze auf der Seite prostata.de zu sehen ist. Die Mitwirkenden hatten ganz schön zu tun, aber auch mal einen ganz anderen Start in den Tag als sonst. „Außerdem liegt mir das Thema sehr am Herzen. Ich bin überzeugt von der Methode und gespannt auf den Film“, sagte Dr. Baur am Ende. Hier ein paar Foto-Impressionen vom Dreh.

Conradia München vergrößert Expertenteam in der Prostatadiagnostik

Seit 30. Januar ist Dr. Dr. Tibor Vag offiziell Q2 zertifizierter Uroradiologe. Neben Prof. Lars Grenacher und Prof. Thomas Henzler ist er bereits der dritte Q2 zertifizierte Radiologe im Ärzteteam der Conradia München. Das Q2 Zertifikat ist ein besonderer Qualifikationsausweis für die Prostatadiagnostik, das von der radiologischen Fachgesellschaft (DRG) vergeben wird. Um es zu erhalten, müssen Radiologen mindestens 500 mpMRT Spezialuntersuchungen der Prostata durchgeführt haben und mehrere entsprechend zertifizierte Fortbildungen besuchen. Q2 zertifizierte Radiologen sind somit besonders gut ausgebildet für die Prostatadiagnostik. Die Prostatadiagnostik mittels schonender MRT ist eine Spezialität der Conradia München. Dabei arbeiten die Conradia Radiologen auch eng mit ihren urologischen Fachkollegen zusammen, insbesondere auch am Conradia-Standort Planegg an der urologischen Klinik. Beim Thema Männergesundheit in der Diagnostik der Prostata mittels MRT hat die Conradia München durch ihr Q2 zertifiziertes Kompetenzteam somit eine Vorreiterrolle.

Direkt, online – Conradia Radiologie München lanciert Portal für Zuweiser

Seit Sommer bietet Conradia Radiologie München Zuweisern einen sehr guten Service zur Bereitstellung von Befund- und Bilddaten. Erste Bilanz: positive Feedbacks und zunehmende Nutzung.

Zum besonderen Service für Zuweiser gehört die schnelle Bereitstellung von Befunden und Bildern. Die just-in-time Übermittlung der Daten in sehr guter Auflösung bietet dabei auf jeden Fall einen Mehrwert in der Kooperation. Ein solches Portal hilft auf beiden Seiten, Radiologie und zuweisender Praxis, die Prozesse zu verschlanken und zu beschleunigen. Beispielsweise sind im neuen Portal auch die Datensätze aus den Voruntersuchungen der Patienten hinterlegt. Das heißt, dass Zuweiser künftig eine Art Archivfunktion durch das Portal haben und einfach auf Verläufe zugreifen können. Und in Sachen Usability haben sich die Entwickler ins Zeug gelegt – das Portal ist einfach im Handling, vielseitig kompatibel und entspricht neuesten Sicherheitsstandards auf dem Gebiet der Datensicherheit.

Professor Lars Grenacher, Ärztlicher Direktor der Conradia München: „Wenn ein Zuweiser die Hürde genommen und den Link zum Portal geklickt hat, dann geht es ganz schnell und die Zusammenarbeit über das Portal wird intensiver mit Mehrwert für beide Seiten. Das Zuweiserportal ist dabei für den zuweisenden Kollegen komfortabel. Er kann an jedem Rechner seiner Praxis die Bilder ansehen. Er kann darüber hinaus per Knopfdruck den Befund als PDF abrufen und diesen problemlos in sein eigenes Praxissystem übernehmen.“ Professor Grenacher zieht insgesamt eine positive Bilanz der bisher eingebundenen Zuweiser und ist sich sicher, dass diese Art der Zusammenarbeit zukunftsweisend ist. „Wir hoffen, 2020 auch Patienten über ein Portal ihre Bilder zur Verfügung stellen zu können,“ fügt er hinzu.

Dass das Zuweiserportal momentan noch kein Service für alle ist, stellen die Radiologen der Conradia München ebenso fest. Insbesondere auch gut eingespielte Kommunikationswege per Fax bzw. Bildübermittlung per DVD oder sogar noch als Bilderausdruck werden sich erst im Laufe der Zeit oder vielleicht auch gar nicht umstellen lassen. „Das macht nichts. Wir wollen besten Service für Zuweiser bieten und das beinhaltet auch, dass wir unseren Top-Zuweisern die Befunde und Bilder in der Form und auf dem Weg zur Verfügung stellen, wie diese das wünschen“, gibt sich Prof. Grenacher zuversichtlich.

Weitere Informationen zum neuen Serviceportal für Zuweiser finden Sie hier.

Dr. Tanja Junge spricht in der TZ über Infarkte und warum der weibliche Körper anfälliger ist

Die Zahlen sprechen für sich: An den häufig tödlich endenden Herzkrankheiten sterben mehr Frauen als Männer. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Im letzten Jahr starben 20.539 Frauen in Deutschland an einem Herzinfarkt, weil die oftmals schwierig zu erkennenden Symptome nicht rechtzeitig erkannt werden. Dr. Tanja Junge ist sich sicher: Frauenherzen schlagen anders.

Lesen Sie hier das ganze Interview  zum Thema Herzinfarkte bei Frauen mit Dr. Tanja Junge.