Zertifikat für kardiovaskuläre Bildgebung für Conradia

Die Conradia Radiologie Hamburg wurde erfolgreich als Zentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zertifiziert und gehört damit deutschlandweit zu einer der wenigen niedergelassenen Praxen, die diesen hohen Qualifizierungsstandard für kardiovaskuläre Bildgebung anbieten können.

In Hamburg steht nun erstmals ein Zentrum mit zwei Standorten für kardiovaskuläre Bildgebung in der Niederlassung zur Verfügung. „An unseren Conradia-Standorten am Bethesda-Krankenhaus in Bergedorf und am MVZ Mathey/Schofer in Stellingen bieten wir das gesamte diagnostische kardiovaskuläre Spektrum mit hoher fachlicher Expertise an“, sagt Dr. Matthias Röthke, ärztlicher Geschäftsführer der Conradia Radiologie Hamburg. Sein Kollege Dr. Paul Zwaka hat sich auf die kardiovaskuläre Bildgebung im MRT und im CT spezialisiert und leitet das Zentrum.

Die Kriterien für die DRG-Zertifizierung verlangen auch ein kooperationsfähiges Umfeld, damit diese hochspezialisierte Diagnostik für Patienten dauerhaft den besten Nutzen bringen kann. Conradia Radiologie Hamburg kooperiert daher mit verschiedenen anderen Experten in der kardiovaskulären Diagnostik und Therapie, natürlich insbesondere mit Kardiologen, genauso aber auch mit Angiologen, Pneumologen, Gefäßchirurgen, Nuklear- und Allgemeinmedizinern.

Neben der Kardio- ist auch die Prostatadiagnostik eine Spezialität der Conradia Radiologie Hamburg. PD Dr. Matthias Röthke ist von der Fachgesellschaft Q2 zertifiziert und bildet selbst Radiologen Deutschland weit in der Prostatabildgebung aus.

Zwar werden (noch) weder die Kardio- noch die Prostata-Schnittbildleistungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, eine Aufnahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen ist aber absehbar. Aber auch so ist bereits jetzt schon die Nachfrage nach diesen Untersuchungen in Hamburg in den letzten beiden Jahren enorm gestiegen.

„Patienten schätzen es, wenn sie hochqualifizierte und schonende Diagnostik bekommen“, sagt Dr. Zwaka. „Je nach Fragestellung tragen heutzutage die CT und die MRT des Herzens erheblich zur kardiologischen Diagnostik bei und sind für die zuweisenden Kardiologen nicht mehr wegzudenken. So ist z.B. die CT des Herzens in den aktuellen kardiologischen Leitlinien bezüglich Diagnostik und Therapie der chronischen koronaren Herzerkrankung bereits jetzt als diagnostisches Mittel der ersten Wahl vorgesehen, um als Vorschalttest den Großteil der bisher unnötig durchgeführten invasiven Herzkatheteruntersuchungen zu vermeiden. Ferner ist die kardiale MRT in der Lage, zuverlässig Fragen nach Minderdurchblutung oder Entzündungen des Herzmuskels oder anderen Herzerkrankungen wie Kardiomyopathien zu beantworten.“

Zurzeit gibt es in Deutschland nur etwa vierzig zugelassene Zentren für Kardiovaskuläre Bildgebung.

Conradia Medical Prevention mit Online-Stand auf Zukunftsmesse

Präventionsmedizin für Arbeitnehmer im Sinne von Check-ups zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge wird bei Conradia bundesweit in der Conradia Medical Prevention (CMP) gebündelt. Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter ist die Möglichkeit, auf hochwertige Früherkennungs- und Vorsorgeangebote zugreifen zu können, eines von zahlreichen Instrumenten im Konditionenreigen, der beim Gehalt beginnt und bei der Kinderbetreuung oder dem Firmenwagen noch nicht endet. Gesundheit hat in diesem Paket – auch durch die Coronakrise – für viele Menschen einen noch bedeutenderen Stellenwert erlangt.

Auf Messen wie zum Beispiel der „Zukunft Personal Europe 2020“ kommen Anbieter aus allen möglichen Bereichen mit den Personalverantwortlichen von Unternehmen zusammen. In diesem Jahr fand die Personalmesse im virtuellen Raum statt. Denn neue Situationen erfordern neue Maßnahmen. In der virtuellen Halle „Corporate Health“ präsentierte sich im Oktober erstmals auch die Conradia mit einem virtuellen Messestand. Leider ist der Stand nicht mehr aktivierbar, da die Messe vorüber ist. Trotzdem gibt das Bild einen ersten Eindruck davon, wie so etwas aussehen kann.

Das Resümee der Verantwortlichen für die Firmen-Check-ups, CMP-Geschäftsführerin Ingrid Koytka, zur ersten virtuellen Messeteilnahme war auf jeden Fall positiv: „Wir hatten täglich einige Dutzend Besucher auf unserem Stand in der Halle Corporate Health, die sich über unsere Rahmenverträge für Unternehmen informierten. Darunter Personalverantwortliche aller Unternehmensgrößen, vom Kleinunternehmen über den Mittelständler bis zum Großunternehmen. Mein Fazit: In Corona-Zeiten ist eine digitale Messe eine interessante und kostengünstige Möglichkeit sich als innovatives Unternehmen zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen.“

Nähere Informationen über die Angebote der Conradia Medical Prevention finden sich auf der Seite conradia-check-up.de. Natürlich bietet Conradia auch Präventionsleistungen für Privatpersonen an, vom Kardio-Check bis zur Männergesundheit. Unter conradia.de finden Interessierte den Weg zu allen Conradia-Praxen in Deutschland.

CONRADIA Schongau ist weiterhin für Sie da!

Die Medien berichten über einige Covid-19 Fälle im Krankenhaus Schongau. Glücklicherweise ist unsere radiologische Praxis davon nicht betroffen. Wir stehen weiterhin im vollen Umfang für unsere ambulanten Patienten bereit. Unser Team vor Ort hat sich auf die besonderen Herausforderungen angepasst. Wir verfügen über einen separaten Eingang und versichern Ihnen, dass wir unser strenges Hygienekonzept zu 100 Prozent umsetzen!

Conradia Radiologin Dr. Beate Rehbock ist Spezialistin für die Diagnose von Lungenkrankheiten

Dr. Beate Rehbock ist eine vielbeschäftigte Frau. Die Lungenspezialistin ist gefragt in der Praxis, als Dozentin und als Mitglied diverser wissenschaftlicher Gremien. Sie ist insbesondere auf die interstitiellen Lungenerkrankungen, ein Spezialgebiet innerhalb der Lungenradiologie spezialisiert. So erforscht sie unter anderem die „Bergarbeiterkrankheit“ Silikose und astbestassoziierte Erkrankungen. Der Redaktion des Magazins CuraCompact gab sie kürzlich Einblicke in ihre besondere Kompetenz:

CC: Frau Dr. Rehbock, wie bekommen Sie Ihre praktische Tätigkeit als Ärztin und Ihre vielen anderen Aktivitäten in Lehre und Forschung unter einen Hut?

Dr. Rehbock: Für beides schlägt mein Herz und mein Beruf ist tatsächlich meine Berufung. Auf der einen Seite reizt mich die Wissenschaft und ich engagiere mich hier vielfältig. Auf der anderen Seite habe ich schon früh im Rahmen meiner Krankenhaus-Tätigkeiten festgestellt, dass ich den Patientenkontakt und darüber hinaus auch den interdisziplinären Austausch mit anderen Fachrichtungen im Sinne einer optimierten Patientenversorgung als sehr erfüllend empfand. Das zog mich hinaus in die ambulante Versorgung. Denn dort habe ich Zugang zum Einzelschicksal und kann selbstverantwortlich meine Diagnosen in der Diskussion mit den zuweisenden Kollegen und durch Anforderung der Epikrisen proaktiv überprüfen. Dieses Engagement und die eigene Qualitätskontrolle wird geschätzt, so dass die Diskussion für alle Seiten inspirierend und therapieweisend ist.

CC: Was ist so spannend an der Lungendiagnostik?

Dr. Rehbock: Nach meiner Facharzt-Ausbildung führte mich mein Weg als leitende Oberärztin in ein Fachkrankenhaus für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie in Berlin. Dort bin ich 10 Jahre geblieben. Durch die intensive Beschäftigung mit den Lungen- und Thorax-Erkrankungen ist auch mein Interesse daran gewachsen. Durch die Spezialisierung kommt man immer tiefer in ein Fachgebiet hinein und kann dann wirklich mitgestalten. Das faszinierte mich, auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen. Inzwischen beschäftige ich mich auch intensiv mit berufsbedingten Lungenerkrankungen, wie z.B. mit astbestbedingten Erkrankungen oder der Silikose, früher bekannt als sog. „Bergarbeiterlunge“. Nach dem Vorsitz der AG Diagnostische Radiologie arbeits- und umweltbedingter Erkrankungen der Deutschen Röntgengesellschaft engagiere mich derzeit weiterhin im Vorstand und bin in dieser Funktion an der Erarbeitung von Leitlinien und Begutachtungsempfehlungen beteiligt.

CC: Was ist denn die Methode der Wahl in der Lungenbildgebung heute?

Dr. Rehbock: Natürlich ist das inzwischen die CT des Thorax, insbesondere, seit es die Niedrigdosis CT gibt. Trotzdem komme ich aus der Old School und schätze es auch, wenn je nach Indikation zunächst eine Thorax-Übersichtsaufnahme erfolgt, nach der eine weiterführende CT dann besser planbar ist, z.B. ob beispielsweise KM verabreicht werden muss oder nicht. Bei einer normalen Pneumonie reicht meines Erachtens auch weiterhin eine Röntgenaufnahme, insbesondere, wenn die klinischen Befunde eindeutig sind. Die MRT ist bei der Lunge nur für spezielle Indikationen interessant, z.B. bei Tumoren in der Thoraxwand. Also eigentlich überall, wo ein Weichteil-Kontrast gefordert ist.

CC: Wie kommt es, dass Sie zum Conradia-Praxisverbund hinzugestoßen sind und was hat sich für Sie geändert?

Dr. Rehbock: Mein Mann und ich sind Fachkollegen und haben viele Jahre unsere Praxen im Bismarckkarree in Charlottenburg betrieben. Er als niedergelassener Radiologe, ich als angestellte Radiologin in seiner Praxis und mit meiner eigenen Privatpraxis mit dem Lungenschwerpunkt. Diese Konstellation hat Conradia übernommen, was für alle Seiten ein Gewinn ist. Mein Mann hat seine Nachfolge-Thematik gelöst und für mich ist das Verbund-Netzwerk eine Option, da ich mit meiner Spezialisierung nicht nur lokal in meiner Praxis, sondern regional in Berlin und überregional für alle Conradia-Kollegen sowie deren Patienten und Zuweiser die Ansprechpartnerin für Lungenthemen bin. Besonders freut mich dabei, wie engagiert die neue Berliner Führung mit Dr. Alexander Baur diese doch noch recht neue Conradia-Praxis in Berlin gestaltet. Auch er bringt viel Schwung und Begeisterung für seine Spezialisierung und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit, die er den Patienten in der ambulanten Versorgung angedeihen lassen möchte.

CC: Was meinen Sie, kommt das Lungenkrebs-Screening irgendwann?

R: Es wäre zumindest aus medizinischer Sicht sinnvoll. Pilotprojekte wie die Nelson-Studie aus den Niederlanden/Belgien zeigen, dass die Mortalität bei Risikokollektiven durch Low-dose-CT-Screening bei Männern um 26 % und bei den Frauen mit hohem Risiko sogar um bis zu 61 % über einen Zeitraum von 10 Jahren gesenkt werden konnte. Immerhin sind weltweit 18 Prozent aller Krebstoten Lungenkrebserkrankte. Inzwischen gibt es auch in der aktualisierten Leitlinie zum Lungenkarzinom eine (wenn auch schwache) Empfehlung für den Einsatz eines Niedrigdosis-CT-Screenings an Hochrisiko-Gruppen, bei denen Faktorkombinationen wie familiäre und eigene Karzinomvorbelastung, Rauchen und Alter (ab 50) vorliegen. Was noch aussteht, ist eine positive wissenschaftliche Bewertung vom Bundesamt für Strahlenschutz, eine Rechtsverordnung von Bundesministerium für Umwelt und vielleicht das Schwierigste, die Finanzierung eines solchen Screening-Programms. Trotzdem halte ich es insgesamt für wahrscheinlich, dass es in absehbarer Zeit ein Screening geben könnte. Vielleicht bin ich hier zu optimistisch, aber ich fände es für die Betroffenen, die heute maximal ein „graues Screening“ durchlaufen, einen äußerst wertvollen Gewinn, wenn es einen qualitätsgesicherten Prozess gäbe, der am Ende die 5-Jahres-Überlebensrate erheblich steigern kann.

CC: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin!

Corona und Vorerkrankungen – Wie sich Risikogruppen am besten schützen können

„Corona und Vorerkrankungen“ – Vorsorgemediziner und Conradia Medical Prevention Direktor Professor Christoph Bamberger spricht in einem aktuellen, in der Zeitschrift „Durchblick Gesundheit“ erschienenen Interview darüber, welche Risikofaktoren für schwere Covid-19-Verläufe verantwortlich sind und wie sich die Risikogruppen am besten schützen können. Lesen Sie hier das vollständige Interview.

Conradia Prostata Spezialisten schulen niedergelassene Radiologen

Zu den häufigsten Fragestellungen bei Verdacht auf Prostatakrebs gehören das frühe Erkennen eines Tumors, seiner Charakteristika und sein Ausbreitungsgrad. Die genaueste Methode für das Auffinden des Prostatakrebses ist die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT). Sie kann dem Urologen den aggressivsten Tumorherd darstellen oder auch ausschließen.

Um Fehldiagnosen zu vermeiden, kommt es neben einer exzellenten technischen Ausstattung und Durchführung bei der mpMRT vor allem auf die Erfahrung der befundenden Radiologen an. Die Conradia Radiologie Hamburg verfügt mit PD Dr. Matthias Röthke über einen ausgewiesenen Spezialisten, der sich seit vielen Jahren mit der mpMRT der Prostata beschäftigt und seit 2015 in leitender Funktion in der AG Uroradiologie der Deutschen Röntgengesellschaft mit arbeitet. Er verfügt über die höchste Qualifizierungsstufe für die technische Durchführung und Auswertung der mpMRT der Prostata (Spezialzertifizierung Q1 + Q2), welche durch die Deutsche Röntgengesellschaft verliehen wird. Darüber hinaus ist er Mitglied des Lenkungsgremiums des Conradia und Radiologienetz weiten Qualitätsnetzwerkes, welches Fortbildungen anbietet und sich um die Umsetzung bundesweiter Qualitätsstandards der mpMRT der Prostata in der radiologischen Niederlassung kümmert. Unter anderem hat er Radiologen von 2015 bis 2019 in einem Qualitätsprogramm RaDiagnostiX intensiv in der Prostatadiagnostik mittels mpMRT aus- und fortgebildet.

Nach Corona bedingter Pause fand nun am 19. September in Heidelberg ein Q1/Q2 Kombinationskurs MR-Prostatographie statt mit PD Dr. Röthke als wissenschaftlichem Leiter. Die hohe Nachfrage nach dem ausgebuchten Kurs spiegelt das Interesse der niedergelassenen Radiologen an der Männergesundheit wider. Röthke und sein Kollege aus der Münchener Conradia Prof. Thomas Henzler freuen sich über ein sehr gutes Feedback ihrer radiologischen Kollegen zum Workshop mit einer 96%igen Weiterempfehlungsquote. 78% der anwesenden Kollegen gaben dabei an, dass sie ihr Know-how durch die Fortbildung enorm erweitern konnten.

Bei Conradia sind neben PD Dr. Röthke und Professor Henzler noch Dr. Dr. Tibor Vag (München), PD Dr. Alexander Baur und Dr. Grit Rademacher (Berlin) Q1 und/oder Q2 zertifiziert.

Europäischer Prostata-Tag: Früherkennung kann Leben retten.

Die gut verträgliche, schmerz- und strahlungsfreie multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata kann behandlungsbedürftigen Prostatakrebs mit hoher Sicherheit erkennen. Ebenso lässt sich bei unauffälligem Ergebnis der Untersuchung behandlungsbedürftiger Prostatakrebs mit hoher Sicherheit ausschließen.

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland und nach dem Lungenkrebs für die meisten krebsbedingten Strebefälle verantwortlich. Die gute Nachricht: Prostatakrebs ist in vielen Fällen heilbar. Und: je frühzeitiger die Diagnose gestellt wird, desto eher können Folgeschäden der Krebserkrankung selbst oder einer zu aggressiven Therapie wie Inkontinenz oder Impotenz vermieden werden. Die gut verträgliche, schmerz- und strahlungsfreie multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata kann behandlungsbedürftigen Prostatakrebs mit hoher Sicherheit erkennen. Ebenso lässt sich bei unauffälligem Ergebnis der Untersuchung behandlungsbedürftiger Prostatakrebs mit hoher Sicherheit ausschließen. In dieser Hinsicht ist die mpMRT allen anderen gängigen Verfahren zur Krebsfrüherkennung der Prostata (Tastuntersuchung, PSA, Ultraschall etc.) überlegen. Invasive Probeentnahmen oder Biopsien können unter Umständen vermieden werden.

Auf die richtige Technik und die Erfahrung kommt es an.

Um Fehldiagnosen zu vermeiden, kommt es neben einer exzellenten technischen Ausstattung und Durchführung bei der mpMRT vor allem auf die Erfahrung der befundenden Radiologen an. Um die Durchführung und Befundung der mpMRT auf höchstem Niveau für den Laien erkennbar zu machen, vergibt die Deutsche Röntgengesellschaft Zertifikate an ausgewählte Radiologen*innen mit besonderer Erfahrung. Bei der Conradia verfügen wir an den Standorten Berlin, Hamburg und München über ausgewiesene, zertifizierte Experten. Diese arbeiten mit urologischen Kollegen zusammen, die in der Regel bei behandlungsbedürftigen Befunden die Therapie steuern.

Gesundheit kostet, Krankheit ist teurer.

Die Kosten für eine mpMRT werden von den privaten Krankenkassen in der Regel übernommen. Gesetzlich versicherten Patienten wird die Untersuchung als individualvertragliche Wunschleistung angeboten. Wenn MANN sich näher informieren möchte, kann er das gerne auf der Conradia-Webseite (conradia.de), die ihn zur Praxis seiner Wahl leitet.

Conradia Medical Prevention: Spitzenreiter im Deutschland-Test von Focus Money

Conradia Medical Prevention (conradia-checkup.de) ist der Präventionsbereich der Conradia-Gruppe. Er ist spezialisiert auf Check-up Untersuchungen für gesundheitsbewusste Menschen und Unternehmen, die ihrem Management regelmäßige Gesundheitsvorsorge ermöglichen.

Im August 2020 erhielt Conradia Medical Prevention bei einer Verbraucherstudie in der Kategorie „Check-up Zentren“ die Top-Bewertung „Höchste Weiterempfehlung“. Das ist ein Ergebnis der Untersuchung zum Empfehlungsverhalten von Kunden im Auftrag von Focus-Money in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut ServiceValue (Focus-Money Ausgabe 26/2020). In diesem Jahr kamen bei der Studie „Von Kunden empfohlen“ 1.300 Anbieter aus 80 Branchen auf den Prüfstand. 500.000 Kundenmeinungen wurden eingeholt. Waren die Konsumenten in den letzten 24 Monaten bei einem Anbieter Kunde, sollten sie angeben, ob und wie intensiv sie den Anbieter in ihrem sozialen Umfeld – privat oder beruflich – tatsächlich weiterempfohlen haben. Kernergebnis sind 80 Branchensieger mit der Auszeichnung „Höchste Weiterempfehlung“. Dieses Prädikat wird in jeder Sparte nur einmal vergeben. In der Kategorie «Check-Up-Zentren» hat Conradia Medical Prevention das Prädikat „Höchste Weiterempfehlung“ erzielt und ist damit der Branchengewinner. Bereits in einer Handelsblatt-Umfrage im Mai 2019 wurde der Conradia Medical Prevention Standort in Hamburg als bestes Check-up Zentrum ausgezeichnet und auch Conradia Medical Prevention erreichte insgesamt einen Spitzenplatz.

Geschäftsführerin Ingrid Koytka freut sich sehr über die Auszeichnung. „Von Kunden empfohlen zu werden ist das größte Lob, das man erhalten kann. Wir bedanken uns sehr für das Vertrauen.“

Die Ergebnisse der Studie sind online veröffentlicht: LINK zu den Ergebnissen der Focus-Money Studie

Spezialkompetenz „onkologische Radiologie“ – zur eindeutigen Tumor-Diagnostik entscheidend

Dass sich der Pizza-Bäcker vom Sushi-Meister unterscheidet, leuchtet sofort ein. Obwohl beides Kochprofis sind.

Was viele nicht wissen: auch die moderne Radiologie ist durch Spezialisierungen geprägt. Oft weiß der medizinische Laie jedoch bei der Wahl einer radiologischen Praxis nicht, ob die dortigen Radiologen auch die für seinen speziellen Fall notwendigen Spezialkenntnisse haben, um eine eindeutige und korrekte Befundung als Basis für die richtige und dann natürlich auch erfolgreiche Therapie erstellen zu können.

Natürlich decken große radiologische Praxen heutzutage das gesamte Spektrum der radiologischen Diagnostik mit ihren Geräten und Fachärzten regelhaft ab.

Aber genau dann, wenn es um ganz spezielle Problemstellungen geht, lohnt es sich, genauer hinzusehen und diese Spezial-Kompetenzen der radiologischen Fachärzte in Bezug auf die eigene Problemstellung zu nutzen.

Auch bei der Conradia München gibt es eine Reihe ausgewiesener Experten für die Diagnose bestimmter Körperbereiche: Professor Dr. Lars Grenacher ist einer davon. Er hat sich auf die sog. „onkologische Radiologie“ spezialisiert. Diese Kompetenz dient der Entdeckung bösartiger Tumorerkrankungen, deren korrekte Erstbeschreibung für die Einstufung zur richtigen Therapie und die penible Verlaufskontrolle zur frühzeitigen Entdeckung eines eventuellen Rezidivs.

Prof. Grenacher ist dabei ein international anerkannter Spezialist für die Bauchorgane, insbesondere die Bauchspeicheldrüse, aber auch Speiseröhre, Magen, Galle und Leber. Neu hinzugekommen ist nun die Entdeckung eines weiteren Organes, des sog. „Mesenteriums“ welches sich vom Bauchfell (Peritoneum) aus weiterverfolgen lässt. Unter letzterem versteht man „Auskleidung“ die von der Bauchwand unterhalb des Zwerchfells bis zum Eingang des kleinen Beckens reicht. Es umschließt teilweise die inneren Organe und hat beim Erwachsenen eine Fläche von immerhin 1,6 bis 2 Quadratmetern! Diese Fläche hat es in sich, besteht sie doch aus vielen Schichten, Nerven und Fasern. Auch für Radiologen ist die Diagnose von Anomalitäten des Peritoneums kein Kinderspiel, weil sie nahezu unsichtbar ist und deswegen auch erst jetzt in der Presse auftaucht.

Um das Bauchfell und das Mesenterium mit seiner Ausbreitung und den dazugehörigen Erkrankungen zu verstehen, bildet Professor Grenacher andere radiologische Kollegen fort. Aktuell hat er mit vier weiteren Professoren, allesamt deutschlandweite Spezialisten für die „Bildgebung der Bauchorgane“ einen Fortbildungsartikel:  „Peritoneale und retroperitoneale Anatomie für Radiologen“ konzipiert und ein entsprechendes Paper in einer der führenden Fachzeitschriften (Radiologie up2date, Thieme-Verlag) veröffentlicht.

Gerne stellt er das Paper interessierten Kollegen zur Verfügung.