Dr. Tanja Junge spricht in der TZ über Infarkte und warum der weibliche Körper anfälliger ist

Die Zahlen sprechen für sich: An den häufig tödlich endenden Herzkrankheiten sterben mehr Frauen als Männer. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Im letzten Jahr starben 20.539 Frauen in Deutschland an einem Herzinfarkt, weil die oftmals schwierig zu erkennenden Symptome nicht rechtzeitig erkannt werden. Dr. Tanja Junge ist sich sicher: Frauenherzen schlagen anders.

Lesen Sie hier das ganze Interview  zum Thema Herzinfarkte bei Frauen mit Dr. Tanja Junge.

Gelistet als internationale Lungenkrebs- und Bauchspeicheldrüse-Experten

Das amerikanische Webportal „Expertscape“ (www.expertscape.com) erstellt regelmäßig Rankings der weltweit besten Mediziner und Krankenhäuser in spezifischen Bereichen der Medizin. Das Portal für internationale Zweitmeinungen hat kürzlich ein neues Ranking veröffentlicht. Die Besonderheit bei diesem Ranking ist, dass dieses nicht auf subjektiven Befragungen oder Bewertungen beruht, sondern auf der Basis von wissenschaftlichen Publikationen in Fachzeitschriften zu den jeweiligen Erkrankungen, wie beispielsweise Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.

Die Idee des Rankings ist dabei, dass Patienten sowie Familienmitglieder oder Interessierte für eine aufgetretene Erkrankung oder eben zu einer Zweitmeinung die global bedeutendsten Experten leichter identifizieren und sich so bestmögliche ärztliche Behandlung suchen können.

Ob Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Lungenkrebs oder Herzkrankheiten – Es ist nun möglich, sich eine Liste mit den weltweit bedeutendsten Experten zu diversen Erkrankungen anzeigen zu lassen.

Das Besondere ist dabei, dass nicht nach Fachrichtung unterschieden wird, sondern die Liste der Bedeutsamkeit alle Fächer vereint. Das heißt, dass z. B. Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten oder Radiologen nach ihrer Expertise in einer gemeinsamen Liste aller Länder aufgeführt werden und nicht innerhalb der Fachrichtung selektiert wird.

Wir sind stolz darauf, dass gleich zwei Ärzte der Conradia Radiologie München zur internationalen Spitze in ihren Spezialgebieten gehören!

1.  Für den Bereich „Lungenkrebs“ hat es Prof. Dr. Henzler in diesem internationalen Ranking von 233.087 medizinischen Autoren zum Thema „Lungenkrebs“ unter die TOP 0.97% geschafft.

Dementsprechend rangieren 99.03% der Experten zu dem Thema hinter ihm!

Expertscape Dr. Henzler

2. Für den Bereich „Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse“ hat es Prof. Dr. Grenacher bei 163.474 Autoren zum Thema „Bauchspeicheldrüse“ unter die TOP 0.74% geschafft, was soviel bedeutet, dass 99.26% der Experten hinter ihm gelistet werden.

Expertscape Prof. Grenacher

3. Darüber hinaus wird Prof. Dr. Grenacher auch noch in den Bereichen „Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs“ in den Listen geführt mit jeweils TOP 1.6%.

„Expertscape“ verleiht jenen Experten ein besonderes Gütesiegel, die zu den TOP 1% weltweit gehören und setzt somit ein wiedererkennbares Zeichen, dem Patienten vertrauen können.

Gütesiegel Prof. Grenacher Gütesiegel Dr. Henzler

Wir freuen uns über die Verleihung der Siegel und gratulieren Prof. Dr. Grenacher und Prof. Dr. Henzler zu diesem Erfolg.

Ganzkörper-MRT in München zur Früherkennung & Vorsorge

Ganzkörper-MRT München

Die Ganzkörper-MRT in der Conradia Radiologie München bietet den großen Vorteil, alle Organe des Körpers im Rahmen einer einzigen Untersuchung strahlungsfrei darzustellen.

Die Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten sind oftmals besser, wenn eine Krankheit zu einem frühen Zeitpunkt erkannt wird – daher ist Vorsorge und Früherkennung so wichtig.

Durch die Ganzkörper-MRT-Untersuchung können frühzeitig Entzündungen, evtl. Tumor-Erkrankungen noch im Frühstadium oder auch angeborene Fehlbildungen erkannt werden.

Darüber hinaus wird die gesamte Wirbelsäule einschließlich der Bandscheiben abgebildet, und es kann zudem das gesamte Gefäßsystem der großen Körperarterien (exklusive der Herzkranzgefäße) untersucht werden.

Ganzkörper-MRT München in der Conradia Radiologie
Ganzkörper-MRT München in der Conradia Radiologie

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, ist ein strahlenfreies Untersuchungsverfahren, bei dem mittels eines Elektromagneten und Radiowellen Aufnahmen verschiedener Körperregionen erstellt werden. Der Körper wird dabei keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Magnetresonanztomographie ist daher auch während einer Schwangerschaft (ab dem 2. Trimenon) und für Kinder ganz unbedenklich.

Unsere hochmoderne Geräteausstattung,zu der drei „halboffene“ Siemens Aera MRT (1,5 T) ein Siemens Skyra MRT (3,0 T), ein Philips Ingenia MRT (3 T) und ein Philips MRT (1,5 T) gehören, kommt Patienten mit Klaustrophobie (umgangssprachlich: „Platzangst“) entgegen. Bei den meisten zu untersuchenden Körperregionen kann der Kopf außerhalb der Röhre bleiben.

Offene MRT München: der weltweit stärkste offene 1,2T Hochfeld-MRT ab September in der Conradia Radiologie

Offene MRT München in der Conradia Radiologie
Offene MRT München in der Conradia Radiologie

Ab September in der Nymphenburger Str. 108A

In Kürze werden wir in München ein offenes MRT der neuesten Bauart in Betrieb nehmen: Das neue OASIS von Hitachi Medical Systems ist der weltweit stärkste offene 1,2T Hochfeld-MRT.

Höchster Patientenkomfort im offenen MRT München

Der 270°-Sichtwinkel ermöglicht unseren Patienten im offenen MRT München einen ungehinderten Rundumblick und führt zu einem positiven Untersuchungsgefühl. Gleichzeitig haben wir jederzeit einen vollständigen Überblick über den Verlauf der Untersuchung. Das grosszügige Design des OASIS sorgt für viel Bewegungsfreiheit und eine beruhigende Atmosphäre. Die geräuscharme Gantry mit ihrer angenehmen Beleuchtung wirkt sich positiv auf alle Patienten aus: auch klaustrophobische Patienten, Kinder und adipöse Patienten (bis zu 300 kg Tragfähigkeit) entspannen merklich.

Ausgesprochen stark und hoch effizient

Das offene MRT München ist mit einer breiten Palette an innovativen Bildgebungsfunktionen ausgestattet, die nicht nur höchste klinische Ansprüche erfüllen, sondern auch Arbeitsabläufe bei den MRT-Untersuchungen optimieren.

Technische Daten unseres offenen MRT-Gerätes

Supraleitender Magnet mit vertikalem 1,2-Tesla-Feld

Asymmetrisches 2-Säulen-Design mit Rundum-Ausblick

Gradientensystem mit 33 mT/m Strength und 100 T/m/s Slew-Rate

Mehrere Spulenanschlüsse am Tisch mit hochempfindlichen magnetelementbasierten Zenith™-Empfängerspulen

Vollmotorisierter und extrabreiter 82-cm-XXL-Patiententisch mit lateraler Tischverschiebung (bis 300 kg Tragfähigkeit)

SoftSound™-Technologie für leise Untersuchungen

Interview mit Dr. Axel Wagenmann: „So soll ein Radiologe sein.“

Von Bewertungsportalen kann man halten, was man will. Fest steht: Dr. Axel Wagenmann – Radiologe, Nuklearmediziner und Geschäftsführer in der Conradia München – schneidet auf Jameda mit einer glatten Eins nicht nur sehr gut ab, sondern steht damit auf Platz 1 der 8.400 Radiologen umfassenden Liste. Was macht er so gut, dass ihm 162 Patienten ihr Vertrauen öffentlich aussprechen?

Redaktion: Herr Dr. Wagenmann, was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Dr. Axel Wagenmann: Eigentlich sind es zwei Aspekte: Erstens versuche ich, mich möglichst jedem Patienten mit voller Aufmerksamkeit zu widmen und mich dabei in seine Lage zu versetzen. Er oder sie kommt vielleicht zum ersten Mal in die Praxis, kennt sich nicht aus und hat Angst, welche Diagnose ihn bzw. sie erwartet. Auch wenn diese aus Arztsicht nicht dramatisch oder gar lebenslimitierend ist, sondern eventuell „nur“ einen Bandscheibenschaden oder einen Meniskusriss darstellt, bewertet jeder Mensch seine Diagnose individuell. Ich versuche bei jedem Patienten Verständnis zu zeigen, wenn ihn seine Diagnose aus der Bahn wirft, auch wenn ich persönlich jeden Tag viele schlimme Diagnosen höre und es sich aus meiner Sicht nur um eine „kleinere Krankheit“ handelt. Zum zweiten motiviere ich das Praxisteam zu einem patientenfreundlichen Verhalten.

Redaktion: Was genau verstehen Sie unter dem patientenfreundlichen Verhalten?

Dr. Axel Wagenmann: Zusammengefasst würde ich sagen: Wertschätzung und Freundlichkeit! Klingt einfach und selbstverständlich, geht aber manchmal im hektischen Praxisalltag unter. Es beginnt mit einfachen Kleinigkeiten. Patienten, die die Praxis betreten, mit Blickkontakt und einem Lächeln zu begrüßen, im Optimalfall namentlich ansprechen. Geduldig bleiben, wenn sich die Patienten nicht ganz unberechtigt über die vielen Formulare, die sie zu Beginn ausfüllen müssen, beschweren. Dazu gehört auch, dass man Patienten Dinge erklärt, die sie nicht verstehen, zum Beispiel, warum der vergessene Überweisungsschein unbedingt nachgereicht werden muss oder auch, falls Wartezeiten entstehen sollten, bis zum Beginn der Untersuchung. Insbesondere bei älteren Patienten ist ein ruhiger und verständnisvoller Umgang wichtig, auch wenn es vielleicht ein bisschen mehr Zeit kostet. Patienten fühlen sich deutlich besser, wenn man sie zum Beispiel bei zeitlichen Verzögerungen aktiv aufklärt und um ihr Verständnis bittet.

Redaktion: Bei jahrelanger Routine und Stress bleiben Höflichkeit und empathisches Verhalten manchmal auf der Strecke. Ebenso bei persönlichen Schwierigkeiten im privaten Bereich. Was raten Sie dann?

Dr. Axel Wagenmann: Davor sind wir alle nicht gefeit, weil es menschlich ist. Es ist kein Geheimnis, dass wir alle immer wieder mit täglichen Problemen, mit zwischenmenschlichen Konflikten oder schlimmer noch Erkrankungen im Freundes- und Familienkreis oder gar mit Todesfällen umgehen müssen. Dennoch gibt es eine wichtige Regel bei uns in München: Wir versuchen, unsere privaten Probleme mit dem Betreten der Praxis wie einen Mantel an die Garderobe zu hängen, und dann geht es darum, bestmöglich mit und für unsere Patienten zu arbeiten – an der Anmeldung, im Wartebereich, in der Umkleide, während der Untersuchung und im persönlichen Arztgespräch.

Dr. Axel Wagenmann

Redaktion: Wie gestalten Sie Ihr Gespräch mit Ihren Patienten?

Dr. Axel Wagenmann: Patienten bilden sich ihre eigene Meinung aus der Summe ihrer Eindrücke. Daher beginnt meine Vorbereitung des Gesprächs mit einem aufgeräumten Arbeitsplatz. Ich begrüße die Patienten mit Namen und ggf. persönlichen Titeln und Blickkontakt. Erst nachdem die Patienten sich gesetzt haben, setze ich mich selbst. Wenn ich mit einem Patienten einen Befund bespreche, erkläre ich kurz vorab die gegenwärtige allgemeine Anatomie direkt an den Bildern und gehe im Anschluss auf das individuelle Krankheitsbild ein. Je nachdem, wie der Patient seine Diagnose auffasst, reagiere ich mit dem richtigen Maß an Empathie und Verständnis.
Am Ende des Gesprächs frage ich nach unklaren Punkten. Hierdurch rückt der 12 Schwerpunkt: Arzt-Patienten-Gespräch Dr. Axel Wagenmann Geschäftsführer und Leiter Nuklearmedizin Conradia Radiologie München Patient wieder in den Mittelpunkt und man findet meistens zu einem Ende – auch, wenn der Patient noch weiter verweilen möchte. Der richtige Tonfall und die direkte Ansprache mit Blick in die Augen sind hierbei entscheidend.
Zum Abschluss übergebe ich bei Privatpatienten die Unterlagen in einer Tasche oder Mappe und erkläre den Inhalt kurz. Dabei kann ich noch einmal prüfen, ob die Unterlagen für den Patienten vollständig sind. Ich geleite alle Patienten zur Tür und entlasse sie mit guten Wünschen für den Tag oder für die Zukunft aus dem Sprechzimmer.

Redaktion: Was tun Sie, wenn Patienten aufgrund einer besonders schlimmen Diagnose die Fassung verlieren?

Dr. Axel Wagenmann: Das lässt sich nicht so einfach und eindeutig beantworten. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Wenn jemand zu weinen beginnt, nehme ich schon mal seine Hand oder ihn mit Distanz in den Arm. Das muss ein Arzt immer für sich entscheiden, was er geben kann und möchte. Zuversichtliche Worte sind jedoch immer hilfreich. Je nach Befund kann es dem Patienten auch ein gutes Gefühl geben, wenn ich noch in seiner Anwesenheit mit dem überweisenden Kollegen telefoniere, um zu besprechen, wie man ihm schnellstmöglich helfen kann. Hier ist natürlich auch zu berücksichtigten, um welchen Zuweiser es sich handelt und ob das diesem überhaupt recht ist. Schöner sind natürlich die erfreulichen Diagnosen, für die mich dann schon so mancher Patient „drücken“ wollte. Hier muss jeder Arzt entscheiden, ob er sich „drücken“ lässt oder lieber anders mit dem Patienten die Freude teilt.

Redaktion: Zusammengefasst heißt Ihr Erfolgsgeheimnis also: Wertschätzung, die sich ausdrückt in Höflichkeit, Geduld, verständlichen und freundlichen Erklärungen und Empathie vielleicht mit einer Prise Herzlichkeit – das Ganze möglichst vom Betreten der Praxis bis zur Verabschiedung?

Dr. Axel Wagenmann: Das fasst es gut zusammen. Wichtig ist, dass eine Bewertung im Netz wie bspw. die vom 17. Mai: „So soll ein Radiologe sein“ sich zwar auf das Arzt-Patienten-Gespräch bezieht, aber für die Summe der Praxiseindrücke alle im Team von der Rezeption bis zum Untersuchungspersonal auch in hohem Maße mit verantwortlich sind. Hier alle mit ins Boot zu bekommen und dauerhaft zur Empathie und Freundlichkeit zu motivieren, das ist die Herausforderung!

Erschienen in der Radiologienetz-Zeitschrift CuraCompact, Ausgabe 2, Juni 2019

MR-OPEN München ▶ Radiologische Praxis Rainer Kittmann ist nun Teil der Conradia Radiologie München

Neuigkeiten bei “MR-OPEN München”:

 

MR-OPEN München ▶ Radiologische Praxis Rainer Kittmann ist nun Teil der Conradia Radiologie München
MR-OPEN München ▶ Radiologische Praxis Rainer Kittmann ist nun Teil der Conradia Radiologie München

 

Sehr geehrte Patienten,

ich habe mich entschlossen, um Sie weiterhin radiologisch auf dem neuesten Stand versorgen zu können, meine Praxis in der Schulstraße 11 zum 30.06.2019 zu schließen.

Seit dem 01.07.2019 gehören ich und mein Team zur Conradia Radiologie München.

Der Vorteil für Sie: ab sofort bieten wir Ihnen das gesamte radiologische Spektrum zu Ihrer Versorgung.

Ab September 2019 werden wir ein OFFENES-MRT der neuesten Bauart, in der Nymphenburger Str. 108A in Betrieb nehmen. Ich und mein Team freuen uns darauf, Sie in den neuen Praxisräumen begrüßen zu dürfen.

Wir danken Ihnen für Ihre langjährige Treue und verbleiben mit den besten Wünschen für Sie.

Rainer Kittmann mit Team

Schneller MRT-Termin in München ✅ Bei uns bekommen Sie kurzfristig einen Termin!

Schnelle MRT-Termine in München? Bei uns bekommen Sie kurzfristig einen Termin
Bei uns erhalten Sie kurzfristig einen Termin für Ihre MRT-Untersuchung!

Schneller MRT-Termin in München?

Wir haben in der Augustenstraße 115 unsere Kapazität in der Magnetresonanztomographie erweitert.

Bei uns erhalten Sie daher kurzfristig einen Termin für Ihre MRT-Untersuchung!

 

Vereinbarung eines schnellen MRT-Termins in München

Telefonisch Montag bis Freitag 07:30 – 19:00 Uhr unter 089 52055-0

Online jederzeit

 

Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, ist ein strahlenfreies Untersuchungsverfahren, bei dem mittels eines Elektromagneten und Radiowellen Aufnahmen verschiedener Körperregionen erstellt werden. Der Körper wird dabei keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Magnetresonanztomographie ist daher auch während einer Schwangerschaft (ab dem 2. Trimenon) und für Kinder ganz unbedenklich.

Unsere hochmoderne Geräteausstattung,zu der drei „halboffene“ Siemens Aera MRT (1,5 T), ein Siemens Skyra MRT (3,0 T), ein Philips Ingenia MRT (3 T) und ein Philips MRT (1,5 T) gehören, kommt Patienten mit Klaustrophobie (umgangssprachlich: „Platzangst“) entgegen. Bei den meisten zu untersuchenden Körperregionen kann der Kopf außerhalb der Röhre bleiben.

 

Unsere Ärzte zählen zu den Top 10 der Radiologen Münchens!

Erneut wurden vier unserer Radiologen mit dem Jameda-Siegel ausgezeichnet! Seit einigen Jahren schon zählen unsere vier geschäftsführenden Ärzte zu den bestbewerteten Radiologen der Stadt. Wie schon im Vorjahr erzielte Dr. Axel Wagenmann Platz 1 und Prof. Dr. Lars Grenacher Platz 2 unter Münchens Top-Radiologen. Zum wiederholten Male konnte sich beide über das Top-5-Siegel der Arztbewertungs-Plattform freuen. Prof. Dr. Thomas Henzler und Dr. Torsten Böhme zählen ebenso zu den Top 10!

Das Jameda-Siegel ist eine Auszeichnung für Ärzte, die besonders häufig von Patienten bewertet und empfohlen werden und daher eine Top-Platzierung auf dem Bewertungsportal erlangen konnten.

geschaeftsfuehrer conradia muenchen

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen unserer Patienten.

Direkte MR-Arthrographie: Nur Mut zur Punktion

Im Bereich der muskuloskelettalen Radiologie bzw. der Diagnosefindung in der Sporttraumatologie stehen unterschiedliche diagnostische Verfahren zur Verfügung. In der Regel sind diese nicht mit einer Kontrastmittelgabe verbunden und reichen in den meisten Fällen zur Diagnosefindung völlig aus. Dennoch gibt es Fragestellungen und Pathologien, bei denen die routinemäßigen diagnostischen Verfahren  an ihre Grenzen stoßen und zur subtilen Diagnosefindung auf die intraartikuläre Gabe von Kontrastmittel zurückgegriffen werden muss (sogenannte direkte Arthrographie , dh. direkte Kontrastmittelgabe in das Gelenk). Diese Kontrastmittelgabe in Kombination mit einer MRT (sogenannte direkte MR-Arthrographie) bietet eine hohe diagnostische Treffsicherheit, welche in zahlreichen Studien mit Arthroskopie bzw. der offenen Gelenkoperation als vergleichenden Goldstandard belegt werden konnte.

MR-Arthrographie
MRT nach direkter/ intraartikulärer Kontrastmittelgabe (im Bild weiß)

Grundsätzlich ist die direkte MR-Arthrographie an jedem Gelenk der Extremitäten denkbar. In unserem Haus haben sich insbesondere Fragestellungen an der Schulter und Fragestellungen rund um das Hüftgelenk als Indikation herauskristallisiert.

FAQ aus Sicht der Patienten

Was ist der Vorteil dieser Untersuchungstechnik?

Die direkte MR-Arthrographie profitiert primär von dem guten Kontrast des eingebrachten Kontrastmittels  (“weiß” im Bild), verglichen mit dem umgebenden Gewebe. Zudem gelingt durch die direkte Einspritzung in das Gelenk eine adäquate Erweiterung der Gelenkkapsel, welche für eine Detektion von beispielsweise Knorpelschäden oder Bandverletzungen vorteilhaft ist.

Wie läuft die direkte MR-Arthrographie-Untersuchung ab?

Im Prinzip kann man den gesamten Vorgang in unserem Institut in 3 Teile gliedern:

1. Da die direkte MR-Arthrographie eine Gelenkpunktion beinhaltet, erfolgt im Vorfeld ein detailliertes Aufklärungsgespräch mit unserem Radiologen. Hier werden der Ablauf der Untersuchung, sowie potenzielle Risiken, Nebenwirkungen und Komplikationen noch einmal detailliert erklärt. Für dieses Gespräch wird ein gesonderter Termin mindestens 24 Stunden vor der eigentlichen Untersuchung vereinbart.

2. Nach dem Aufklärungsgespräch und erfolgter Einwilligung erfolgt schließlich am eigentlichen Untersuchungstag zunächst die bildgesteuerte Gelenkpunktion – diese erfolgt in unserem Hause unter computertomographischer Kontrolle. Das bietet den Vorteil, daß Fehlpunktionen vermieden werden und in der Regel nur einmal punktiert werden muss. Die Gelenkpunktion erfolgt nach adäquater Desinfektion/unter Einhaltung der gängigen Hygienestandards, unter Verwendung einer äußerst feinen Punktionsnadel. Nach Dokumentation der korrekten Nadelposition werden schließlich wenige Milliliter des verdünntem MR Kontrastmittels in das Gelenk gespritzt. Die Nadel wird abschließend wieder entfernt und die Punktionsstelle mit einem sterilen Pflaster bedeckt. Der gesamte Vorgang dauert hier nicht länger als 5 Minuten.

3. Im Anschluss erfolgt die eigentliche diagnostische Bildgebung in der MRT. Dieser Vorgang dauert ca. 15-20 Minuten.

Abschließend gibt es eine Befundbesprechung mit dem Radiologen, indem der gesamte Vorgang sowie das Ergebnis detailliert demonstriert werden.

MR-Arthrographie
CT-gesteuerte Punktion, rechtes Schultergelenk

Was für ein Kontrastmittel wird verwendet bzw. wie wird es verdünnt?

Wir verwenden eine Injektionslösung in sterilen Fertigspritzen. Dieses Kontrastmittel wurde speziell für die Verwendung bei Gelenkpunktionen entwickelt und wird ausschließlich hierfür verwendet. Aus hygienischen Gründen ist das Kontrastmittel in den Fertigspritzen bereits fertig verdünnt und kann direkt appliziert werden, was ein potenzielles Infektionsrisiko deutlich senkt.

Ist die direkte MR-Arthrographie schmerzhaft?

 Das Schmerzempfinden ist subjektiv und von Patient zu Patient unterschiedlich. Durch die in unserem Hause durchgeführte CT gesteuerte Gelenkpunktion kann eine Fehlpunktion oder eine komplizierte Nadelkorrektur nahezu vollständig vermieden werden. Dies steigert den Patientenkomfort deutlich und macht die Verwendung eines Lokalanästhetikums praktisch nicht mehr erforderlich. Selbstverständlich besteht jedoch immer die Möglichkeit im Bedarfsfall zusätzlich ein lokales Betäubungsmittel zu verwenden. Viele Patienten beschreiben den Vorgang als nahezu schmerzfrei, manche Patienten vergleichen mit einer Impfung.

Gibt es Risiken bzw. was wären die Komplikationen?

Auch wenn das Risikopotential äußerst gering ist, so ist es dennoch nicht risikofrei. Über potenzielle Risiken bzw. Komplikationen wird Sie der durchführende Radiologe in o.g. Aufklärungsgespräch ausführlich informieren. Schwerwiegende Komplikationen sind äußerst selten. Dazu gehören im wesentlichen Infektionen, sowie die Blutung bzw. Hämatome. Ein Gelenkinfekt macht sich durch in den folgenden Tagen nach Injektion deutlich zunehmende Schmerzen, gegebenenfalls mit Rötung, Schwellung oder Fieber bemerkbar. Diese schwerwiegende Komplikation bedarf einer prompten und effizienten Therapie. Um jedoch das Infektionsrisiko möglichst zu reduzieren werden die gängigen Hygienestandards kompromisslos eingehalten, mit der Folge, daß es in unserem Institut bislang noch nie zu Komplikationen gekommen ist .

Gibt es Kontraindikationen, also wann kann die Untersuchung nicht erfolgen?

Die Untersuchung darf bei einem bestehenden Infekt der zu punktierenden Region nicht erfolgen. Der Grund hierfür ist die Verhinderung einer potentiellen Übertragung aus dem infizierten Areal in das Gelenk. Zudem muss bei krankhaften Gerinnungswerten bzw. bei bekannter Gerinnungsstörung die Indikation zur Untersuchung kritisch diskutiert werden.

Was passiert mit dem applizierten Kontrastmittel?

Nach Injektion verteilt sich das Kontrastmittel im Gelenkraum und schließlich mit der Zeit in die anliegenden Gewebe. Anschließend wird das Kontrastmittel über die Nieren in nahezu unveränderter Form wieder ausgeschieden.

Bestehen Einschränkungen vor bzw. nach der Untersuchung?

Es müssen keine speziellen Vorbereitungen seitens der Patienten für die Untersuchung getroffen werden, beispielsweise muss der Patient nicht nüchtern erscheinen. Eine mögliche Änderung der Bestandsmedikation (beispielsweise bei Medikamenten die die Gerinnungszeit beeinflussen) kann in dem Aufklärungsgespräch detailliert besprochen werden.

Die geistige Leistungsfähigkeit ist durch die Untersuchung nicht eingeschränkt. Die Empfehlung in unserem Hause ist lediglich, für 24 Stunden nach der Untersuchung beispielsweise therapeutische Anwendungen an dem Gelenk oder exzessive sportliche Aktivität zu vermeiden.

Fazit

Die direkte MR-Arthrographie ist eine nahezu schmerzfreie Untersuchung mit äußerst niedrigem Risikopotenzial, mit einer hohen diagnostischen Treffsicherheit. Dennoch sollte die Untersuchung die routinemäßige MRT nicht verdrängen oder im Rahmen der Erstdiagnostik verwendet werden, da aufgrund der hohen technischen Ausstattung und Qualität der MRT Geräte in den meisten Fällen eine Kontrastmittelgabe nicht erforderlich ist.

Bei allerdings unklaren Befunden und bei dezidierter Fragestellung ist die direkte MR-Arthrographie ein probates Mittel in der Diagnosefindung.

Für Fragen stehe ich jederzeit unter t.boehme@diagnostik-muenchen.de  zur Verfügung.

Herz-CT deckt auf: Wie alt ist mein Herz wirklich?

Der Mensch ist so alt oder so jung wie seine Gefäße“ lautet ein viel zitiertes Zitat von Rudolf Virchow (1821-1902). Trotz dieser sehr langen Erkenntnis ist das Bewusstsein der Herz- und Gefäßgesundheit jedoch noch nicht ausreichend im allgemeinen Gesundheitsbewusstsein angekommen. Dies ist daran erkennbar, dass auch heute noch ein Großteil der akuten Herzinfarkte bei Menschen auftreten, welche zuvor als gesund galten. Bei diagnostizierter Atheroskleose gibt das Herz-CT Aufschluss über die Verfassung des Organs.

Wir leben immer noch in einer Welt, in der fast 1/3 der Patienten, die sterben, plötzlich sterben, bevor uns überhaupt bewusst war, dass diese Menschen krank waren oder dass ihr Leben in Gefahr war. Es scheint mir, dass das wichtigste Problem, mit dem wir konfrontiert sind darin besteht, diese Menschen zu erkennen, bevor sie sterben, und uns mitzuteilen, dass sie krank waren.“  

F. Mason Sones 1978 (Arzt und einer der Pioniere des Herzkatheters)

Verkalkungen der Koronararterien sind Ausdruck einer Atherosklerose, welche im fortgeschrittenen Stadium zu einem Herzinfarkt bzw. einem Herzversagen führt. Das Ausmaß der Verkalkungen korreliert hierbei direkt mit dem Risiko innerhalb der kommenden Jahre an einem Herzinfarkt zu erkranken. Ist das Risiko bekannt, heißt das für die Betroffenen jedoch kein unveränderbares Schicksal. Genau die Kenntnis des Risikos erlaubt es, die richtigen präventiven Maßnahmen einzuleiten, um eine spätere Erkrankung zu verhindern und nicht plötzlich mitten im Leben von einer Herzerkrankung überrascht zu werden.

Verkalkungen der Koronararterien können unkompliziert und ohne die Gabe von Kontrastmittel durch ein Herz-CT gemessen werden. Hierbei wird die Bildaufnahme mit dem EKG Signal des Herzen synchronisiert. Hierdurch kann das Herz vollkommen bewegungsfrei abgebildet werden.

Im Falle nicht vorhandener Verkalkungen der Koronararterien liegt der sogenannte negative Vorhersagewert bei annähernd 100%. Dies bedeutet, dass nahezu kein Risiko für einen Herzinfarkt innerhalb der kommenden 5 Jahre zu erwarten ist. Eine solche diagnostische Sicherheit ist – abgesehen von dem Herz-CT – nicht mit anderen klinischen Tests zu erreichen.

Werden bei der Untersuchung Verkalkungen – sogenannte Kalzifikationen – der Koronararterien festgestellt, werden diese mithilfe des „Agatston-Score“ als ein individueller Zahlenwert angegeben. Dieser Zahlenwert spiegelt quantitativ das Ausmaß der Kalzifikationen wieder.

Vergleicht man diesen individuell gemessenen Wert dann wiederum mit einem hinsichtlich des Alters und Geschlechts vergleichbaren Kollektiv, kann daraus direkt das Risiko für das Entstehen eines Herzinfarktes abgeleitet werden. Wird hierbei ein erhöhtes Risiko festgestellt, kann man durch eine gezielte medikamentöse Therapie dem Auftreten einer Erkrankung rechtzeitig entgegenwirken.

Die Quantifizierung des Koronarkalks durch das Herz-CT beschreibt damit direkt das Herzalter.

Beispiel einer nativen Herz-CT-Untersuchung zur Quantifizierung der Kalzifikationen der Koronararterien. Die gelb markierten Stellen repräsentieren die detektierten Verkalkungen der linken Koronararterie. Bei der Untersuchung handelte es sich um einen beschwerdefreien 55-jährigen Mann mit nur moderat erhöhten Bluttfettwerten. Bei Rückfragen zu dieser Untersuchung sprechen Sie mich gerne direkt an: t.henzler@diagnostik-muenchen.de

Detrano R et al., Coronary calcium as a predictor of coronary events in four racial or ethnic groups. N Engl J Med. 2008 Mar 27;358(13):1336-45.

Die Abbildung zeigt das nicht vorhandene Risiko von Personen ohne messbare Verkalkungen der Koronararterien (orange Linie) und dem ansteigenden Risiko in Abhängigkeit vom Ausmaß der gemessenen Kalzifikationen.