Schnelle und unkomplizierte Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Die Conradia Radiologie München bietet an ihrem Standort Schwabing (Augustenstraße 115, 80798 München) kostenlose radiologische Untersuchungen für Geflüchtete aus der Ukraine. Wir möchten so dazu beitragen, die medizinische Versorgung sicherzustellen. Schnell, unkompliziert und bei denen, die sie benötigen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Standort und zum Leistungsspektrum der Conradia Radiologie München.

So erreichen Sie uns:

Tel: +49 89 52055 0
E-Mail: muenchen@conradia.de

Ihr Conradia-Team

MRT erkennt Herzmuskelentzündung in Verbindung mit Covid-19-Impfung

Eine impfstoffassoziierte Herzmuskelentzündung führt in der Magnetresonanztomografie (MRT) zu einem ähnlichen Verletzungsmuster wie Herzmuskelentzündungen (med. Myokarditis) aus anderen Ursachen. Aktuelle Studien zeigen, dass die Veränderungen am Herzmuskel jedoch schwächer ausgeprägt sind, was den in der Regel milden Verlauf erklärt.

Eine Herz-MRT Untersuchung ist nach einer Biopsie, bei der Gewebe entnommen und untersucht wird, derzeit die sicherste und zugleich eine schonende Methode, um eine Herzmuskelentzündung zu diagnos­tizieren. Bei den eher leichten Erkrankungen ist sie die wichtigste Standarduntersuchung. Die Untersuchung wird mit dem Kontrastmittel Gadolinium durchge­führt. Da das Kontrastmittel nicht in die inaktiven Zellen gelangt, werden Ödeme (als Wasseranreiche­rungen außerhalb der Zellen) und die geschädigten Bereiche des Herzmuskels (in denen das Kontrast­mittel durch defekte Membranen auch ins Innere der Zellen gelangt) abgebildet. Darüber hinaus werden im Kardio-MRT Veränderungen in den Dimensionen des Herzmuskels sichtbar und die Pumpleistung kann bestimmt werden.

Dies wurde durch eine aktuelle kanadische Studie eines Teams um die Kate Hanneman vom University Health Network in Toronto bestätigt. Sie verglich Patienten, die eine Myokarditis im Rahmen eines Covid-19 Krankheitsverlaufs entwickelten mit solchen, die die Herzmuskelentzündung nach einer Covid-19 Impfung bekamen und solchen, bei denen andere Gründe vorlagen. Die Impfkomplikation verlief im Vergleich zu Covid-19 und der Kontrollgruppe relativ milde und sie war von kürzerer Dauer, berichtete Hanneman. Nichtsdestotrotz rät sie allen Patienten, die nach einer Impfung Symptome entwickeln (neben Brustschmerz können dies auch Palpitationen (ungewöhnliche Herzaktivitäten) und Kurzat­migkeit sein) sich kardiologisch untersuchen zu lassen.

Eine Herz-MRT zur Diagnose oder zum Ausschluss einer Corona bedingten Herzmuskelentzündung können Sie in der Conradia München in unserer Praxis in Planegg durchführen lassen.

 

Quelle: Ärzteblatt vom 16. Februar 2022

HAPPY X-MAS

Das Leben lebenswerter machen möchte das Münchener Startup „Kuchentratsch“. Omas und Opas backen dort mit Liebe und von Hand wunderbare Leckereien. Diese schöne Idee gefiel uns so gut, dass wir sie kurzerhand zu unserer diesjährigen Weihnachtsaktion gemacht haben.

Eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes Neues Jahr wünscht das Team der Conradia München!

MRT sollte im Rahmen der qualitätsgesicherten Prostatakrebs-Diagnostik eingesetzt werden!

Leitlinien in der Medizin geben den gegenwärtigen Erkenntnisstand wieder und unterstützen die Entscheidungsfindung von Ärzten im Rahmen der Versorgung ihrer Patienten bei spezifischen Gesundheitsproblemen. Sie bilden dabei die Grundlage für die zukünftige Erstattungsfähigkeit von Leistungen im GKV Bereich.  Die höchste Klasse der Leitlinien sind die S3-Leitlinien. Sie beruhen auf einer systematischen Literaturanalyse der wissenschaftlichen Belege sowie auf einer strukturierten Konsensfindung eines repräsentativen, interdisziplinären Experten-Gremiums.

Die konsentierten Empfehlungen werden dabei in drei Empfehlungsstärken gegliedert:

  • „soll“ / „soll nicht“ – Empfehlung (höchste Empfehlungsstärke)
  • „sollte“/ „sollte nicht“ – Empfehlung (zweithöchste Empfehlungsstärke)
  • „kann erwogen werden“ / „kann verzichtet werden“ – schwache Empfehlung

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. wurde das fünfte Update der S3-Leitlinie Prostatakarzinom erarbeitet und soeben veröffentlicht (Leitlinie Prostatakarzinom).

Die für die Radiologie inhaltlich relevanten Änderungen/Ergänzungen sind unter anderen:

  • Die multiparametrische Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie (mpMRT) nach geltenden Qualitätsstandards sollte in der Primärdiagnostik eingesetzt werden.
  • Nach negativer systematischer Biopsie ohne vorherige MRT soll bei fortbestehendem Karzinom-Verdacht eine Bildgebung mittels mpMRT, den geltenden Qualitätsstandards entsprechend, erfolgen.
  • Patienten, die eine Aktive Überwachung erwägen, sollen vor Indikationsstellung eine den geltenden Qualitätsstandards entsprechende mpMRT erhalten.

Wie bei vielem gilt auch bei der mpMRT: je geschulter und erfahrener die Radiologen sind, desto zuverlässiger sind die Befunde, die sie erheben. In der Conradia Radiologie München wird diese Untersuchung von Dr. Dr. Tibor Vag verantwortet, ein ausgewiesener Spezialist für die mpMRT der Prostata mit den entsprechenden Q-Zertifikaten der Deutschen Röntgengesellschaft und jahrelanger Erfahrung in der Durchführung und Befundung. „Darüber hinaus verfügen wir mit unserem 3-Tesla MRT über neuste Gerätetechnik.“ ergänzt Dr. Vag und verweist auch auf die guten Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit mit Therapie führenden Ärzten im Bereich Prostataerkrankungen. „Bedauerlicherweise übernimmt die GKV bis heute die Kosten für diese Untersuchung (noch) nicht. Wir stellen aber fest, dass nicht nur Privatpatienten, sondern auch Selbstzahler diese qualitätsgesicherte Diagnostik zunehmend nachfragen. Die Statements zur mpProstata MRT in der neuen S3-Leitlinie könnten aber den Durchbruch für die Erstattungsfähigkeit bringen.”

Dr. Axel Wagenmann von FOCUS empfohlen

Dr. Axel Wagenmann erhält das FOCUS-Siegel von der FOCUS Redaktion Gesundheit. Das Empfehlungssiegel wird vom FOCUS-Magazin bereits seit fast 25 Jahren verliehen. Hierbei spielen unter anderem Kriterien wie Berufserfahrung, Kollegenempfehlung, Qualitätsmanagement, Patientenzufriedenheit sowie Praxisausstattung eine Rolle.

Dr. Axel Wagenmann ist als Geschäftsleiter und Leiter Nuklearmedizin in der Conradia Radiologie München tätig. Seine Schwerpunkte sind muskuloskelettale Radiologie sowie die Diagnostik des Herzens (Myokardszintigraphie) und der Schilddrüsenerkrankungen.

Conradia findet man in und um München an acht Standorten. Der neue offene MRT am Standort in der Nymphenburger Straße bietet Patienten außergewöhnlichen Komfort bei gleichzeitig hoher Diagnosesicherheit durch eine Bildqualität, die mit hervorragenden geschlossenen Geräten vergleichbar ist. Ab sofort wird an diesem Standort eine Abendsprechstunde für Privatpatienten angeboten.

Nähere Informationen zum FOCUS-Siegel finden Sie hier.

MRT zur Diagnostik von Brustkrebs

Am 24. April fand Pandemie bedingt online ein hochkarätiger Mamma-MRT Workshop unter der fachlichen Leitung von Dr. Dr. Tibor Vag aus der Conradia München statt. Gemeinsam mit den im deutschsprachigen Raum führenden Spezialisten Professor Matthias Dietzel und Professor Pascal Baltzer aus Erlangen bzw. Wien als Referenten wurden 30 Radiologinnen und Radiologen in der Brustkrebsdiagnostik mittels strahlungsfreier MRT ausgebildet.

Die Referenten stellten das Verfahren vor, das bei strukturiertem Vorgehen und ausreichender Erfahrung des Diagnostikers eine Sensitivität von beeindruckenden 99 Prozent erreicht. Die Sensitivität ist eine Maßzahl dafür, zu wie viel Prozent ein Verfahren bei tatsächlich Erkrankten die Krankheit auch erkennt.

Da das Verfahren zeitaufwändig und im Vergleich zu anderen Verfahren kostenintensiver ist, ist die Brust-MRT zurzeit als Ersatz für die Mammographie in Screeninguntersuchungen weniger geeignet. Trotzdem ist Dr. Vag von der Methode zur Diagnostik von Brustkrebs vollends überzeugt. Als Haupteinsatzgebiete wurden in der Fortbildung folgende genannt:

  1. Die Einschätzung des Ausmaßes einer Tumorerkrankung im Vorfeld einer Operation (Präoperatives Staging bei gesichertem Brustkrebs)
  2. Unklare Befunde in der Mammographie / Sonographie („Problem Solving“)
  3. Lokalrezidiv nach Brustkrebs
  4. Untersuchung bei Frauen mit Implantaten
  5. Früherkennung bei Frauen mit erhöhtem familiärem Risiko
  6. Im Rahmen einer neoadjuvanten Therapie, also einer Therapie, die im Vorfeld der operativen Entfernung eines Tumors stattfindet und primär darauf abzielt, diesen zu reduzieren.
  7. Okkulter (verborgener) Brustkrebstumor

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten derweil die Mamma-MRT derzeit nur bei folgenden Indikationen:

  • Um nach einer Brustkrebsbehandlung zwischen einer Operationsnarbe und einem Rezidiv in derselben Brust zu unterscheiden
  • Um bei auffälligen Achsellymphknoten nach einem Primärtumor zu suchen, falls Mammographie und US unauffällig waren.

In den Conradia MVZ in München und Dresden werden Mamma-MRT Untersuchungen als Privat- bzw. Selbstzahler-Leistungen durchgeführt.

Kopf MRT zur Entdeckung von Hirnthrombosen

Die mediale Aufregung ist beträchtlich. Nach EU-weit fünf Millionen Impfungen mit dem Astra-Zeneca-Vakzin wurden etwas mehr als 30 Thrombosen im zeitlichen Kontext gemeldet (in Deutschland elf nach 1,4 Millionen Impfungen). In acht Fällen sind bisher die noch selteneren Sinusvenenthrombosen (Verstopfungen der Hirnvenen) in Deutschland gemeldet worden.

Bei den Thrombosen der Hirnvenen handelt es sich um einen besonderen Entstehungsmechanismus. Es kommt zu Gefäßentzündungen, die mit einer unklaren Aktivierung des Immunsystems einhergehen. Da sie in der Mehrzahl Frauen betreffen, ist eine hormonelle Komponente nicht unwahrscheinlich. Wie bei manchen Autoimmunerkrankungen werden in der Folge vermehrt Blutplättchen (Thrombozyten) und Gerinnungsfaktoren verbraucht. Dies führt dann ggf. zu örtlichen Blutungen wie auch zu Thrombosen.

Klingt bedrohlich, ist es auch. Allerdings auch extrem selten. „Dieses Phänomen kann nicht nur nach der Impfung, sondern auch bei der Covid-19-Erkrankung selbst und manchmal auch ohne jede erkennbare Ursache auftreten. Glücklicherweise kommt das kaum vor.“, sagt Professor Dr. Lars Grenacher, Radiologe und ärztlicher Leiter der Conradia München. „Durch die Impfung wird anscheinend bei einigen Patienten ein Mechanismus aktiviert, der zur Bildung von Blutgerinnseln im Gehirn führt. Die gute Nachricht: der Mechanismus ist inzwischen klar identifiziert worden. Daher gibt es auch gezielte Behandlungsmethoden, die gegen eine solche Thrombose helfen.“ Er verweist auf die Forschungsergebnisse aus der Uniklinik Greifswald, die bei den Blutproben von sieben Thrombosepatienten feststellten, dass der Impfstoff die Blutplättchen, also die Thrombozyten, aktiviert hatte.

Patienten mit einem klinischen Verdacht auf eine zerebrale Sinus-/Venenthrombose (CVST) müssen daher unverzüglich einer bildgebenden Diagnostik zugeführt werden. So steht es in der Leitlinie für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. „Dabei sind die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) gleichwertig bei der Diagnostik der Sinusthrombosen anzusehen“, weiß Professor Grenacher und ergänzt: „Bei Venenthrombosen in der Hirnrinde, im sogenannten Kortex, ist die MRT der CT allerdings überlegen. Außerdem ist sie als strahlungsfreie Methode insbesondere bevorzugt bei jüngeren Patienten sowie bei Schwangeren im Einsatz.“ Patienten, die befürchten, an einer Sinus-/Venenthrombose zu leiden, sollten bereits bei der Terminvereinbarung auf die Dringlichkeit aufmerksam machen und erhalten natürlich unverzüglich einen Termin.

Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und sind geimpft!

Das Conradia-Team in München freut sich, dass die Covid-19-Impfungen bei den MTRAs, dem Anmeldepersonal und den Ärztinnen sowie Ärzten jetzt erfolgt sind. „Dadurch machen wir unsere Praxis für uns und natürlich auch für unsere Patienten sicherer“, freut sich Prof. Dr. Lars Grenacher.

Alles Gute zum Weltfrauentag allen engagierten Frauen!

Das Motto „365 Tage mit Corona“ des diesjährigen Weltfrauentags würdigt den alltäglichen Kraftakt vieler berufstätiger Frauen, die zumeist gleichzeitig Töchter, Mütter und Partnerinnen sind. Insbesondere im Gesundheitsbereich war und ist der Rückzug ins Homeoffice keine Option und das Organisationstalent und Durchhaltevermögen der Akteurinnen ist besonders gefragt.

In unseren Conradia-MVZ arbeiten im nicht-ärztlichen Bereich vorwiegend Frauen: sei es im Praxismanagement, in den Servicebereichen wie der Terminvereinbarung oder beim Patientenempfang. Sie alle sind Leistungsträgerinnen der Praxis vor Ort, die ihren Teil dazu beitragen, die Patientinnen und Patienten täglich optimal mit diagnostischen Leistungen zu versorgen. Insbesondere in den letzten 12 Monaten war die Belastung für alle Beteiligten aufgrund der Pandemie besonders hoch. Sie jonglieren Homeschooling und Kinderbetreuung zuhause genauso wie verunsicherte Patientinnen und Patienten nebst erschwerten Praxisabläufen.

Darüber hinaus ist der Weltfrauentag auch ein Anlass, über die Gleichberechtigung nachzudenken. Was könnte sich beispielsweise ändern, um das Verhältnis von Frauen und Männern in der Radiologie zu verändern? Dabei sind gleichzeitig bereits zwei Drittel der Medizinstudierenden heute Frauen. Seit Jahren steigt der Anteil der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden weiblichen Ärzte kontinuierlich um rund einen Prozentpunkt jährlich an. Der Frauenanteil ist jedoch je nach Facharztgruppe sehr unterschiedlich: Insbesondere bei den Psychotherapeuten stellen die Frauen die deutliche Mehrheit. Mit einem Anteil von 34 % Frauen liegt die Radiologie im Mittelfeld der medizinischen Fächer. Wir wollen heute eine Lanze brechen für Radiologinnen. Wir sind überzeugt, dass sie in den zumeist recht großen Diagnostik-Zentren sowohl spannende fachliche Herausforderungen als auch die Flexibilitäten finden, die sie benötigen, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Ihnen allen einen sonnigen Weltfrauentag!